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Flüchtlinge zu Facharbeitern:

Willi ist weg

Dies ist der wichtigste Artikel, den ich je geschrieben habe. Willi ist weg. Der noch junge, grau getigerte Kater wird seit 10 Tagen vermisst. Ich weiß zufällig, dass ein Mädchen auf ihn wartet. Jetzt sind in unserer Siedlung Aushänge an Laternenpfählen angebracht, mit Fotos aus Zeiten, in denen die Familie vereint war. Überschrift: „Unser Willi ist weg“.

Willi

Was das bedeutet, kann ich aus leidvoller Erfahrung einschätzen: vor ein paar Monaten verschwand unsere Katze Lucky. Nach drei Tagen ging meine Tochter noch vor der ersten Schulstunde weinend durch die Siedlung und rief nach ihr. Am selben Nachmittag brachten auch wir Schilder an – beim letzten kam Lucky uns entgegen.

Ein weiterer Aushang informiert über ein ähnliches, aber doch auch wieder ganz anders gelagertes Ereignis: „Wer kennt diese Katze?“. Unter dieser Überschrift beschreibt eine Familie, dass ein scheuer, schreckhafter Kater seit Oktober regelmäßiger Übernachtungsgast ist. Dieser Kater ist schwarz, es ist also nicht Willi. Der Name des zugelaufenen ist, das liegt in der Natur der Sache, nicht bekannt.

Beide Schicksale teilen sich nun die Laternenpfähle. Kein Problem, es sind reichlich vorhanden.

Willi plus

Jetzt denke ich mir im Vorübergehen natürlich folgendes: Kann nicht die „Unser Willi ist weg“-Familie den „Wer kennt diesen Kater“-Kater einfach aufnehmen? Kein Ersatz für Willi, das ist klar, Willi ist nicht zu ersetzen. Aber vielleicht entsteht ja etwas Neues daraus. Vielleicht profitiert ja mit der Zeit mindestens eine der Parteien, die hier eine aktive Rolle spielen, also die „Unser Willi ist weg“-Familie, auch der „Wer kennt diesen Kater“-Kater, oder dessen Pflegefamilie oder… na ja, Willi wird nicht profitieren. Hoffentlich geht es ihm gut.

Ist das manchmal so? Zwei Probleme ergeben eine Lösung? Sie müssen ja nicht erst gemeinsam an einem Laternenpfahl hängen. Gibt es das Willi-Prinzip?

Ein Gedankenexperiment mit zwei anderen Geschichten. Die erste: Deutschland wird alt, zumindest immer älter. Sozialsysteme für Renten und Gesundheitsausgaben sind ungesichert, staatliche Aufgaben müssen an allen Ecken finanziert werden: was wird aus Bildung und Infrastruktur? Wer soll das bezahlen? Wer schafft morgen den Mehrwert mit seiner oder ihrer Hände, Kopf und Herzen Arbeit? Auf dem Land fehlen Ärzte in gefährlichem Ausmaß. Der Industrie, dem Bau und teilweise auch der Forschung gehen die Fachkräfte aus. Schon tausend Mal gehört? Gewöhnen wir uns lieber dran, wir werden es in Zukunft noch öfter und noch lauter hören.

Die zweite Geschichte, ist mindestens ebenso kompliziert und geht so: Seit einigen Jahren nimmt die Zahl der Flüchtlinge zu. Noch ist es kein „Flüchtlingsstrom“, davon kann bei einigen tausend Menschen zum Beispiel in Berlin keine Rede sein. Aber es wird eng, zumindest im Erstaufnahmelager in Berlin-Siemensstadt sowie den zusätzlich organisierten Sporthallen. Einer der Gründe ist, dass drei Staaten auf dem Balkan zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt wurden. Rechtzeitig vor Inkrafttreten dieser neuen Regelung haben sich von dort noch ein paar tausend, überwiegend junge Männer, auf den Weg nach Deutschland gemacht. Hinzu kommen Flüchtlinge aus Afghanistan und anderen Staaten, in denen schlicht und einfach Krieg, Elend und Chancenlosigkeit vorherrschen.

So. Das sind die beiden Geschichten. Willi ist weg. Der kommt auch nicht wieder, egal wie sehr wir uns wünschen, es wäre alles wieder so wie früher. Nun bin ich nicht der erste, der darauf kommt, dass in Zuwanderung ja statt einem Problem vor allem eine Lösung gesehen werden kann. Einige Politiker haben das immer wieder gesagt. Wahrscheinlich bin ich sogar der letzte, der diese beiden Geschichten gerade zusammengeführt hat, als ich gestern die Aushänge an unseren Laternen sah.

Und jetzt? Eigentlich müssten doch jetzt alle Schlangestehen. Jetzt kann es losgehen. Ich stelle mir, damit es geordnet bleibt, den Verlauf in etwa so vor:

Zuerst dürfen sich die Fußballer und andere Sportvereine nach den größten Talenten umsehen. Wo jetzt vereinzelt Jugendliche und Kinder mit ´nem Ball kicken – vor den Flüchtlingsheimen – werden spätestens im Frühjahr große Turniere veranstaltet: Talentscouting, und wer zuerst kommt, der mahlt ja bekanntlich zuerst. Aufwand: null, alles ist da. Zu verlieren hat hier niemand etwas, alle dürfen mitspielen. Für beheimatete Sportler sind die Wettkämpfe Training und Begegnung, für die Flüchtlinge Spaß, Sinn und Ablenkung – und vielleicht mehr. Sprachprobleme? Haben Pep Guardiola und Salomon Kalou ja auch nicht, Sport verbindet. Selbst Lothar Matthäus konnte sich während seiner Karriere in Italien und Deutschland immer klar und deutlich… okay, schlechtes Beispiel.

Als nächstes lösen wir unseren Mangel an Arbeitskräften in Pflege- und Heilberufen. Schwierig? Geht nicht so einfach? NATÜRLICH nicht! Jedenfalls NICHT EINFACH! Aber, hey, wir haben das Auto erfunden, wie einfach war das denn? Also: ein Plan muss her, die Menschen müssen jetzt erstmal begrüßt werden. Dann Sprachkurse, Begleitung bei Behördengängen (Zeit ist genug, die Kinder sind ja gerade auf dem Sportplatz). Wer von den Flüchtlingen hat schon Erfahrung, wer will überhaupt, wer kann überhaupt?
Die meisten werden sowieso abgeschoben? Das stimmt, zumindest bei denen aus den Balkanstaaten. Aber wer will, findet Möglichkeiten – nur wer nicht will, findet Gründe. Also: Druck auf die Politik, und damit meine ich Druck durch die Lobby der Rentner und der Betreiber von Altenheimen. Damit meine ich uns, mich, wer soll uns pflegen, wenn es soweit ist?

Ärzte. Kaum ein deutscher Arzt will im mecklenburgischen Nirwana hinter den sieben Bergen eine Praxis eröffnen und darauf warten, dass niemand kommt. Und die Mediziner aus den Kriegsgebieten? Haben wir sie überhaupt schon gefragt? Womit könnten wir sie locken? Vielleicht damit, dass sie ihre Familien mitbringen können. Versuchen wir’s – aussichtslos ist nur das Nichtstun! Gesundheitsministerium, Flächenländer, Verbände – schließt Euch zusammen und packt es an! (Um Himmels Willen, bildet keine Arbeitsgruppe, beauftragt einfach gute Leute). Ausbildungen müssen überprüft und gegebenenfalls leichter anerkannt, Perspektiven für Familien geschaffen werden.

Jetzt kommt der Burner: der deutsche Mittelstand, die Zulieferer der globalen Industrie, das Rückgrat unserer Wirtschaft. Ich sehe Personalvorstände und Human Ressource Manager Recruiting Programme entwickeln – und dann stehen sie an, um die besten der besten. Und wieder wird es schwierig – na super! Es wäre ja auch so langweilig (und ich würde gar nicht drüber schreiben), wenn es einfach wäre. Kontakt anbahnen, kennen lernen, Dialog führen, zuhören. Der deutsche Mittelstand hat Weltkriege, Ölkrisen und Sozialdemokraten überlebt – er wird Wege finden. Flüchtlinge zu Facharbeitern.
Bosch, Siemens und Volkswagen wissen: mit dem Verkauf von Autos und Bohrmaschinen ist die Zukunft nicht zu gewinnen. Aber womit dann? Bohrer werden auch morgen keine Daten sammeln, Google können wir nicht kopieren. Irgendwas mit Daten oder Service, mit Software oder Nachhaltigkeit? Ja, ihr seid verdammt nah dran, ganz heiß…! Vielleicht sind es gesellschaftliche Konzepte, die den deutschen Standort sichern.

Wir haben Angst, dass Google, Facebook und die Asiaten (deren Namen wir uns schon aus Protest nicht merken können) uns in der digitalen Entwicklung abhängen? Das haben sie doch längst! Aber Entwicklung verläuft niemals linear, deshalb stimmt das Bild von Spitzenreitern und Abgehängten nicht. Entwicklung verläuft gleichzeitig in unendlich viele Richtungen. Und das bedeutet: wir können morgen ganz vorne sein, nämlich in einer Domäne, die plötzlich wichtig geworden ist, und zwar weil wir dort eine Priorität setzen. Dann rennen andere hinterher, schauen auf uns. Schluckt unseren Staub! Die letzten werden die ersten sein, wenn die Marschrichtung sich dreht. Oder die Blickrichtung, die Perspektive. Der Kopf ist rund..

Deutschland, bleibe – schrieb Gerit Probst an dieser Stelle. Ja, Deutschland BLEIBE! Und wenn Du bleiben WILLST, Deutschland, dann kannst Du auf keinen Fall so bleiben wie Du BIST. Und ändern tust Du Dich ja sowieso, die ganze Welt ändert sich gerade mit noch nie dagewesener Geschwindigkeit. Und Entwicklung, das haben wir ebenfalls in diesem Blog an mancher Stelle gelesen, sollten wir nicht als Störenfried betrachten, vor dem es sich zu schützen gilt. Genau so aber sieht, Deutschland, Dein Umgang mit Flüchtlingen aus: Du bringst sie in Turnhallen unter und teilst sie dann auf in: „Schüblinge“ (Verwaltungsdeutsch) und „Integrierlinge“ (meine Interpretation). Anstatt dass wir einfach mal AKTIV, MUTIG und vor allem aus unserer sehr starken Position heraus schauen, wie man gemeinsam das Geschäfts- und Lebensmodell Deutschland weiterentwickeln kann! Wir SIND STARK, wir sind sogar superstark. Machen wir was draus.

Apple, Google und Facebook treiben die Welt mit immer neuen Angeboten im Tausch gegen Geld und Daten vor sich her. Bosch, Siemens, Volkswagen – diesmal seid Ihr es, die uns überraschen, und zwar mit völlig neuen Konzepten zur Rekrutierung und Ausbildung von Fachkräften. Schwierig? Es ist eine Herkulesaufgabe, wenn es jemand schafft, dann Ihr.

Am Ende noch die Antwort auf die Frage, weshalb dies mein wichtigster Artikel ist. Erstens: der Artikel, den ich gerade schreibe, ist immer der wichtigste. Zweitens: der Artikel ist die Antwort auf eine Frage, die mich seit Wochen beschäftigt, nämlich ob ich die gesellschaftlichen Themen meines Blogs endlich von den Managementthemen trennen sollte. Heute zumindest lautet die Antwort Nein, beides gehört zusammen, denn das eine wirkt ebenso mächtig auf das andere wie umgekehrt.

Mein letzter Gedanke gehört Willi. Bestimmt hat er eine Familie gefunden, die ihn liebt.

Menschen in Berlin

Der stärkste Einwand, der mir selbst beim Lesen kommt, ist natürlich der Zynismus, der darin liegt, nur die besten einzulassen. Ich glaube einfach, zwei Drittel der Flüchtlinge sind wahrscheinlich gut bis sehr gut in irgendwas – oder können durch Bildung, Ausbildung und vernünftigen, würdigen Umgang dazu ertüchtigt werden. Alle anderen sind Durchschnitt, die vertragen wir mit Sicherheit auch noch – kein Land und keine Wirtschaft lebt ausschließlich von Spitzenpersonal. Und es gibt so viel zu tun.

Arbeit ist so wichtig für die eigene Identität. Viele wollen ja vielleicht gar nicht. Sie müssen ja nicht müssen. Sie sollen aber dürfen.

Gestern fand der erste Deutschkurs in der Turnhalle Lippstädter Straße statt, in der seit dem 23. Dezember rund 300 Flüchtlinge, nennen wir sie einfach mal Menschen, leben. Herausgekommen sind „Guten Tag“, „Guten Abend“ und „Ich liebe Dich“ – sowie ein paar lächelnde Gesichter, weil der Tag von mehr erfüllt war als vom warten auf die Essensausgabe. Das nenne ich einen Anfang! Ich liebe Dich. Der wichtigste Satz der Welt – was kann da noch schief gehen, auf dem Weg in die gemeinsame Zukunft.

Kommunikation Ehrensache

Die IHK Berlin meldet sich ja immer wieder zu aktuellen Themen: sie ist „besorgt“, wenn die Flughafeneröffnung wieder um ein paar Zeiteinheiten verschoben wird (im Ernst: schreibe ich „Monate“ oder „Jahre“, um nicht ironisch zu klingen?). Und sie ist „zuversichtlich“, wenn irgendwelche Konjunkturdaten Positives verheißen.

Das weiß ich aus der Zeitung, und seit Neuestem auch aus einem Brief, der an mich gerichtet war. Dem Schreiben beigelegt war eine Anstecknadel mit dem Schriftzug „Engagiert für Berlin“, der Brief enthielt viel Lob für mein Engagement. Wofür ich diese Ehrenauszeichnung genau bekomme, weiß ich nicht, das gab der Serienbrief nicht her. Neben dem Standardtext ist ein Foto von Dr. Eric Schweitzer, dem ehrenamtlichen Präsidenten der IHK Berlin, aber das hat nichts zu sagen, das sehen wir in jeder IHK Publikation zum Thema CSR.

Auf der Suche nach Antworten nennt mir die IHK Homepage so viele Ansprechpartner, dass ich kapituliere.

 

Lieber Herr Dr. Schweitzer,

Henry Ford hat der Welt zwar das Fliessband geschenkt, aber für die Produktion von Autos, nicht für Briefe mit Ehrennadeln. Die nächste Auszeichnung an mich doch bitte persönlich, ich könnte mir zum Beispiel vorstellen bei einer Tasse Fair Trade Kaffee in Ihrem Büro.

Oder wenigstens eine handschriftliche Zeile unter dem Serientext? Oder ein Smiley? Ich würde mich freuen.

Der Artikel zu diesem Artikel steht jetzt auf ebay.

Der Erlös dient einem guten Zweck: ich werde den Betrag aus privaten Mitteln aufstocken und ein Eis essen gehen.

 

P.S.: Ist es mein ehrenamtlicher Einsatz als Prüfer, der mich qualifiziert hat? Das mache ich gerne, auch in Zukunft – ist doch Ehrensache!

😉

Mit besten Grüßen – Oliver Schmidt

 

Weitere Links zum Thema

Jährlich grüßt das Murmeltier…

Die IHK Heilbronn macht das, was sie für ihren Job hält: Jammern, im Auftrag ihrer Mitglieder. Noch bevor das letzte Wochenende richtig gelaufen ist, beklagt sie Umsatzrückgänge bei Einzelhändlern gegenüber den Vorjahren. Der Konsument geht längst andere Wege:

  • Erstens geht mehr Geld im Laufe eines Jahres für Wohnen und Energie drauf.
  • Zu Weihnachten locken dann die großen Einkaufszentren am Rand kleiner und mittelgroßer Städte.
  • Die größten Zuwachsraten am Weihnachtsgeschäft hat der Online Handel. Es ist relativ naheliegend, dass ich mir nach dem Online Preisvergleich meinen Wunschartikel auch gleich bestelle – ein Klick, und am übernächsten Tag klingelt der Bote an der Haustür.

Was die IHK Heilbronn nicht bietet (zumindest nicht ersichtlich aus dem Artikel der Heilbronner Stimme vom 23. Dezember) sind Lösungsansätze die nach vorne weisen. Das wollen wir an dieser Stelle gerne nachholen. Die Zauberworte heißen „Kollaborative Produktion“ und „Emotionaler Erlebnisraum“.

Der Zukunftsforscher Matthias Horx prägte den Bergriff des Prosumenten und meint damit den Konsumenten, der immer mehr Verantwortung übernimmt und Einfluss ausübt auf den Prozess der Produktion und der Auslieferung. Der mündige Prosument bestimmt, wie sein Produkt am Ende aussieht, welche Einzelteile und Zutaten es enthält und wie es den Weg zu ihm findet. Das beginnt mit Online Preisvergleichen, nimmt seinen Weg über individualisierte Produkte wie Schokolade oder Mode und wird mit dem 3-D Drucker möglicherweise einen Höhepunkt erreichen.

Das bedeutet: Massenware bestellen wir natürlich im Netz, das ist billig und bequem. Wenn ich in Läden Angebote erhalte, die ich so nirgendwoanders wahrnehmen kann, dann bewege ich mich gerne in die Stadt. Druckereien arbeiten dann an alten Maschinen, Buchstaben werden gesetzt und beim Bedrucken des Papiers kann ich zuschauen – eine interessante Alternative zu „Flyeralarm“ und „Print24“, wenn ich zum Beispiel dreißig Weihnachtskarten brauche. Oder der Feinkostladen, in dem ich mir die Zutaten für meine Schokolade aussuche, sie selbst mische und dreißig Minuten später ein Geschenk habe, das es nur einmal auf der Welt gibt.

Endgültig vorbei sind die Zeiten in denen Einzelhändler als letztes Glied einer Massenwaren-Wertschöpfungskette noch ordentlich Geld verdienten – an dieser Position steht heute der unterbezahlte DHL Bote. Playmobil, Barbiepuppen und Kaffeemaschinen gibt’s jetzt online – ob uns das gefällt oder nicht. Der Begriff „Einkaufserlebnis“ klang einmal verheißungsvoll – das war nach dem letzten Weltkrieg, als sich Warenhäuser plötzlich wieder füllten und allein das Vorhandensein des großen Angebotes schon beeindruckte. Kann Einkauf heute noch Erlebnis sein? Wir müssen – nein, wir DÜRFEN, wir haben die CHANCE, vieles zu überdenken und neu zu definieren.

Und damit sind wir beim zweiten Zauberwort, dem emotionalen Erlebnisraum. Der ist nämlich online nicht verfügbar. Weihnachtsmärkte haben zweistellige Zuwachsraten, immer mehr Menschen wollen die vorweihnachtliche Zeit nicht unter das Motto „Shop until you drop“ stellen, wir wollen fühlen. Und das geht, mit der Familie oder mit Freunden, gar nicht mal so schlecht auf unzähligen, teils wunderschönen Weihnachtsmärkten.

Liebe IHK Heilbronn, liebe Einzelhändler, natürlich kann nicht jeder Laden eine Manufaktur zur Zusammenarbeit mit dem Kunden aufbauen. Aber ohne Offenheit für neue Modelle gemeinsamer Verabredungen wird es nicht gehen. Der Markt ist gerade dabei, die Rollen von Produzent, Konsument und Verkäufer neu zu definieren. Und das bedeutet vor allem eines: die Chance mitzureden und mitzugestalten.

Zur Analyse der IHK Heilbronn